Wie kann man einen Keilrahmen mit einer Leinwand bespannen?

Mai 3, 2010

Wie kann man einen Keilrahmen mit einer Leinwand bespannen?

Ein Keilrahmen ist ein Bilderrahmen, der sich durch seine einfache Konstruktion auszeichnet. Für diesen Rahmen wirk kein Glas verwendet, er besteht aus Holzschenkeln und einer Leinwand.
Wer einen Keilrahmen bespannen möchte, benötigt Keilrahmenschenkel, 2 kurze und 2 lange, die Leinwand sowie Keile. Ein Hammer, Tacker oder kleine Nägel sind die einzigen Werkzeuge, die gebraucht werden. Das Bespannen des Keilrahmens erfolgt anschließend in drei großen Schritten. Gearbeitet wird am besten auf einer großen, sauberen Arbeitsfläche.

Keilrahmen zusammenbauen.

Zuerst wird eine kurze Leiste in eine lange gesteckt, so, dass beide Einzelelemente fest verbunden sind. Manchmal muss man mit dem Hammer etwas nachhelfen und die Keilrahmenschenkel vorsichtig festklopfen. An die kurze Seite des entstandenen Winkels wird nun der zweite lange Schenkel gesteckt. Den Abschluss bildet der zweite kurze Keilrahmenschenkel. Bei Bedarf sollten alle Leisten nochmals festgeklopft werden. Beim Zusammenstecken sollte man darauf achten, dass die Wulst der Leisten auf gleicher Ebene ist.
Zum Ausrichten des Rahmens kann man ihn an der Tischkante anlegen und so verschieben, dass alle Ecken rechtwinklig sind.
Nun wird die Leinwand mit der grundierten Seite nach unten auf Ihrer Arbeitsfläche ausgebreitet und der Keilrahmen mittig (Wulst nach unten) darauf gelegt.

Keilrahmen bespannen

Danach geht es an die Bespannung der Leinwand. Ein Ende der Leinwand wird nun über eine der kurzen Leisten gezogen und hinten angetackert oder genagelt. Die Klammer oder Nägel sollten im Abstand von 4-6 Zentimetern (ja nach Rahmengröße) angebracht werden. Jetzt wird die Leinwand gespannt und über die gegenüberliegende Seite gezogen. Zeigt die Leinwand keine Falten mehr, kann sie dort mit Tackern oder Nägeln befestigt werden. Ebenso verfahren Sie mit der Leinwand an den langen Seiten. Beim Befestigen sollte man sich immer von der Mitte der Leisten nach außen vorarbeiten, damit sich der Rahmen nicht verzieht. Zum Abschluss wird die Leinwand nochmals an der kurzen oder langen Seite umgeklappt und festgetackert/-genagelt. Überstehende Reste können abgeschnitten werden.
Nun sind Sie fast fertig! Um die Leinwand fest zu spannen, werden in die Gehrungen der Leisten Keile eingefügt. Nur so erhält der Keilrahmen die benötigte Spannung und Stabilität. Nicht umsonst hat er von diesen Keilen auch seinen Namen erhalten.

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